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intro
IRLAND, das Land des Regenbogens, der Mythen und Märchen.
Nahezu an jeder Ecke begegnen einem Naturerlebnisse. Abends, wenn die Sonne
untergeht und sich leichter Nebel wie eine geheimnisvolle Decke über die Wiesen
und das Wasser legt, meint man sie überall fast greifbar in der Nähe zu
spüren.......
Die alte Welt der Feen und Elfen. Ich glaube, nirgendwo sonst in Europa hat sich
der Glaube an Elfen und Wesen aus der Zwischenwelt so erhalten wie in Irland.
Besonders ein kleiner, drolliger Kerl hat es den Iren angetan . Sein Name : *
Leprechaun *
Noch heute hält sich der Glaube, man solle es nicht mit ihm verderben. Gemeint
ist ein Wesen, nicht immer freundlich - ist er doch zu allerhand Streichen
aufgelegt wenn er nicht seinen Willen bekommt- das gerne sein Unwesen treibt.
Für ihn werden heute noch in ländlichen Gegenden Brot und Milch - es darf auch
ein Guinnes sein ! - auf die Türschwelle neuer Häuser gelegt, um sein Wohlwollen
zu erringen. Dieses zeigt er dann wiederum, indem er am nächsten Morgen an
gleicher Stelle einen alten Kessel gefüllt mit Gold zurück lässt..........

Sollte dieses der Grund sein, warum sich die Wett-u.
spielfreudigen Iren diesen kleinen Kerl so in ihr Herz geschlossen haben?
Bis heute ist es der Katholischen Kirche nicht gelungen, diesen alten
Volksglauben zu unterbinden. Zum Glück ! Denn gerade das ist es ja, was dieses
Land und seine Menschen so liebenswert macht.
ja, die Menschen...... selten ist mir ein Volk mit so einer herzlichen
Gastfreundschaft entgegen gekommen. Gerade in ländlichen Gebieten wird auf der
Strasse immer noch freundlich gegrüßt, jede Frage, - und ist sie noch so simpel
-wird gern und ausführlich beantwortet. Besonders gern *ausführlich* !!
denn zu einem Schwätzchen ist jeder Ire nur zu gern bereit.
Das beginnt gewöhnlich mit ein paar Bemerkungen über das Wetter...... wie sollte
es auch anders sein. Geht dann über zu den neuesten Nachrichten aus der Familie
und der Umgebung um dann nach einem Umweg über die neuesten Sport -und
Pferdewetten so langsam auf die Beantwortung der gestellten Frage zu kommen !
Nicht ohne vorher noch ein paar Bemerkungen über Staat und Kirche einfließen zu
lassen.

Ja, Zeit muss man schon haben in diesem Land !! Und ist es nicht
gerade das, was wir hier alle vermissen ?
Sicherlich ist Irland mittlerweile zu einem modernen Staat in Europa geworden.
In Dublin, der *Schönen am Liffey* pulsiert das moderne Leben wie in jeder
anderen Metropole Europas. Und da die Jugend dieses Landes aufgrund der
veränderten wirtschaftlichen Vorraussetzungen nicht mehr gezwungen ist
auszuwandern, hat Irland mittlerweile europaweit das niedrigste
Durchschnittsalter der Bevölkerung schlechthin.
Auf meinen Reisen habe ich das ländliche Irland besucht. Und auch hier hat sich
in den vergangenen 10 Jahren einiges getan. Bislang haben die Iren es vermeiden
können, sich ihre einzigartige Landschaft und ihre liebenswerten Dörfer und
Städtchen durch die bei uns so beliebten Hochhaussiedlungen zu verschandeln.
Aber wie lange noch......? Die Anfänge sind gemacht ...
Schon jetzt muss man auch ein Ansteigen des Tourismus vermerken , und nicht alle
Besucher dieser Insel sind angenehm. Man kann nur hoffen, das es die
Verantwortlichen verstehen werden die Schönheiten und Eigenheiten dieses Landes
zu bewahren und vor unkontrollierten Auswüchsen des Wirtschafts- u.
Tourismusbooms zu schützen. Wir alle würden viel verlieren............"

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